Home - Kontakt - Disclaimer - Email  

Home : Allgemeines

 Inhalt

>>

Willkommen

>>

Neue Funktionen

>>

Auftragsarbeit

>>

Mehrwert

>>

Foren

>>

Community

>>

Schreiben & Gewinnen

>>

Finn stellt sich vor!

>>

Shop

>>

Impressum, Kontakt

 Zufallsbild

Und nochmal Blaulichter...
Und nochmal Blaulichter...

 Newsletter

Rippenspreizer Newsletter kostenlos abonnieren! Einfach Email eintragen:

 Geht nicht?!

Warum darf ich nicht alle Funktionen nutzen? Wie darf ich es doch?
Infos - klick hier

Daniel Lüdeling verrät, wie ein Bilderwitz entsteht

Achtung, jetzt kommt ein Cartoon

von Jan-Peter Wulf

Ganz am Anfang steht sicherlich die anspruchvollste Aufgabe: Die Ideenfindung. Neben persönlichen Eindrücken und Ereignissen fließen hier auch vielfach Ideen von Kolleginnen und Kollegen ein, nicht zuletzt aber liefert das Unterforum „Cartoonideen“ im Rippenspreizer-Forum einen wertvollen Pool an tollen Ideen und Anregungen. Hier stöbert Daniel häufig auch für den Cartoon der Woche im Fundus und holt sich direkte oder indirekte Inspirationen – auch hier also wird user generated content genutzt!

Der nächste Schritt ist die Ideenstrukturierung. Welcher Protagonist soll Zentrum des Witzes sein? Soll das Geschehene eine Krankenhaus-Situation oder einen Einsatz im Freien widerspiegeln? Die Vielfältigkeit der beteiligten Personen und festen Elemente (Fahrzeuge, Feuerwehrleute, Patienten & Angehörige etc.) runden die Planung ab. Schließlich muss beim Cartoon-Produzieren auch die Quote stimmen: Krankenschwestern wollen genauso berücksichtigt werden wie Wasserretter, Löschknechte, niedergelassene Ärzte oder die Ärzte im Klinikum.

Einsatz für den Schul-Tuschkasten
Nachdem die Planung steht, wird losgezeichnet. Was braucht Daniel dafür? „Notwendige Voraussetzung für einen Cartoon sind natürlich gutes Papier, Bleistift & Radiergummi, ordentliche Tuschestifte, einige filigrane Pinsel und üppig Wasserfarben. Dabei bediene ich mich meist ganz ordinärer Pelikan-Wasserfarben, die wir noch alle aus der Grundschule kennen. Sicherlich kann man mit Aquarell- oder Pastellfarben ähnlich ordentliche Ergebnisse erzielen, aber ich hab mich irgendwie an die Wasserfarben gewöhnt!“ Auf festem DIN A3-Karton entstehen zunächst mit einem HB-Bleistift erste Skizzen, danach die Hintergründe. Abschließend wird der feine Bleistiftstrich durch markante Tintenliner (Copic Multiliner 0,5-1,0 mm) nachgezeichnet und verfeinert. Hier werden Details addiert und auch die Sprechblasen formuliert. Nach diesem so genannten „Inken“ übernehmen die Wasserfarben die Regie. Diesen Arbeitsschritt bezeichnet man als „Coloration“. Dabei wird Farbe für Farbe aufgetragen: Fleischfarben für die Gesichter und Hände, Rot, Blau bzw. „Schmutzweiß“ (Nomen est Omen!) für die Bekleidung und abschließend die Hintergrundfarben. Dieser Arbeitsschritt ist der zeitintensivste und benötigt im Schnitt pro Bild zwei bis drei Tage!
 


Fine Tuning muss sein
Abschließend müssen nochmals alle Konturen mit dem Tintenliner nachgezogen werden, da selbst bei sorgfältigster Coloration die ursprünglichen Linien übermalt werden. Am Ende bleiben auf jedem Bild aber noch zahlreiche weiße Flecken. Diese werden nach dem Einscannen im Computer mit einem Grafikprogramm digital nachgefüllt. Hierbei handelt es sich meist um homogene Flächen, die kaum über Wasserfarben darstellbar sind. Tapeten, Himmel oder graue Straßenbeläge werden so eingefügt und dabei möglichst harmonisch an den handgezeichneten Hintergrund angepasst. Ihr seht: Bis zum fertigen Bilderwitz ist es ein langer Weg. Die Resultate dieses langen Weges können sich sehen lassen: Schaut euch Daniels Cartoons an – auf www.rippenspreizer.com!

   >>  Zur MEDI-LEARN Zeitung 03/2007

 
 



Home - Kontakt - Disclaimer - Mediadaten - Email  
Copyright © 2003 rippenspreizer.de GbR
Elisabethstraße 9 - 35037 Marburg/Lahn
powered by

Medi-Learn - Die Community zum Medizinstudium (Medizinstudent)      3BScientific - hier klicken